Heinz Buschkowsky - Neukölln ist überall.

Heinz Buschkowsky - Neukölln ist überall.  (2012)

Bei uns im Dorf ist Neukölln noch nicht angekommen. Daher ist der Titel seines Buches nicht korrekt. Er müsste lauten: "Neukölln ist bald überall."

Buschkowsky beklagt die teilweise unhaltbaren Zustände in den Einwanderer-Wohngebieten von Neukölln und macht gut gemeinte Vorschläge zur besseren Integration der Einwanderer. Leider fürchte ich, dass bei arabisch- und türkischstämmigen Migranten, wie überhaupt bei fast allen Moslems, jede noch so gut gemeinte Maßnahme vergeblich sein wird. Getrieben von einer aggressiven und gewalttätigen Religion und ihren phantastischen Paradiesversprechungen, prallen am Gros der Moslems alle Integrationsbemühungen ab, so wie es ihre Religion gebietet. Man lese dazu den Koran, der, wie alle Moslems glauben müssen, von Allah höchstselbt herabgesandt wurde und deshalb darf an seinen Aussagen, auch wenn sie noch so verfassungswidrig sind und nicht in unsere Zeit passen, in aller Ewigkeit nicht gezweifelt und nichts reformiert werden.

Dann macht sich Buschkowsky mit Recht Sorgen über die fatalen Folgen, die durch die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft entstehen. Ich muss ihm aber den Vorwurf machen, dass er in dem Zusammenhang ein noch wesentlich größeres Problem mit keinem Wort erwähnt, und das ist der in naher Zukunft zu erwartende stake Rückgang der "Biodeutschen" (Wortschöpfung von Buschkowsky) bei gleichzeitiger starker Zunahme der moslemischen Migranten und deren Nachkommen. Hier möchte als Eigenplagiat meine in meinem Beitrag "Sarrazin, der Islam und das Judengen" gemachten Bemerkungen einfügen:

Ich bin Pessimist und sehe die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland (und Europa) so: Sarrazin spricht von einer "Nettoreproduktionsrate" und meint damit die Zahl der Mädchen, die eine Frau zur Welt gebracht hat, wenn ihre Fruchtbarkeit mit der Menopause endet, denn (fast) nur die fertilen Frauen tragen zum Bestand der Bevölkerung bei. Deren Zahl ist daher der alleinige Maßstab für die "Nettogröße" einer Bevölkerung. In Deutschland ist seit ca. 40 Jahren eine niedrige Nettoreproduktionsrate von ca. 0,7 Mädchen pro Frau statistisch gesichert. Nach allen mir vorliegenden Informationen liegt dieser Wert bei muslimischen Einwanderern und deren Nachkommen z.Zt. bei etwa 1,5 Mädchen pro Frau, also mindestens doppelt so hoch wie bei der einheimischen (autochtonen) Bevölkerung. Um den Faktor 0,7 und 1,5 ändert sich also in jeder Generation der jeweilige,"netto reproduziernde" Bevölkerungsanteil. Nimmt man an, dass diese Werte in den nächsten hundert Jahren oder 4 Generationen so bleiben – was spricht dagegen? – wird die Zahl der deutschen, fertilen Bevölkerung auf ein Viertel geschrumpft sein (0,7 hoch vier = 0,24), während die entsprechende Zahl der muslimischen Frauen sich verfünffachen wird (1,5 hoch 4 = fünf), womit bei z.Zt. 80 Millionen "Biodeutschen" Deutschen und 4 Millionen Moslems der Gleichstand der fertilen Bevölkerungsteile erreicht wäre. Berücksichtigt man noch die Tatsache, dass islamische Frauen nicht nur mehr, sondern auch früher Kinder bekommen, folgen auch die Generationen schneller aufeinander. Es kann also gut sein, dass der Gleichstand der Volksgruppen schon früher erreicht wird. Eine Horrorvorstellung! Da werden wohl einige meiner Enkel noch leben; ich Gott sei Dank nicht mehr.

Ich hoffe, ein Optimist kann mir eine tröstliche Gegenrechnung aufmachen.

Nachtrag.

Hier ist möglicherweise die tröstliche Gegenrechnung. Schön wär's, wenn sie nicht geschönt oder gar gefälscht wäre: Heute 06.01.2015 höre ich in den ZDF-Abendnachrichten im Zusammenhang mit PEGIDA, dass in 50 Jahren von einem Gleichstand der deutschstämmigen und der moslemischen Bevölkerung keine Rede sein kann. Hatten moslemische Frauen in den siebziger Jahren noch 4,2 Kinder, so sind es heute nur noch 2,2 Kinder. Allzu tröstlich ist diese Nachricht auch nicht, denn es ist so gut wie sicher, dass in hundert Jahren die deutsche fertile Bevölkerung auf ein Viertel des heutigen Standes geschrumpft sein wird (Wenn man von dieser Katastrophe erzählt, schauen die meisten einen verständnislos an oder halten einen für verrückt.) Fast genau so sicher ist, dass die Moslems ihre jetzige Bevölkerungszahl nach der vorliegenden Meldung zumindest halten werden .Doch da habe ich vor einigen Jahren gelesen, dass in München bei einem Bevölkerungsanteil von 4 Prozent Moslems in einer großen Klinik der Anteil der Neugeborenen moslemischer Eltern bei 10 Prozent liegt, also mehr als doppelt so hoch ist, wie es der Bevölkerungszusammensetzung entsprechen würde. Doch was soll's: Ich hoffe, dass auch die Fertilität der moslemischen Frauen weiter abnimmt, dass sie bald ihre Kopftücher ablegen und alle Moslems dann genau so gute Moslems sind, wie hier die Christen Christen sind. Sofort stände einem friedlichen Zusammenleben nichts mehr im Wege, selbst bei einem Gleichstand der Bevölkerungsanteile.

(Außerdem suche ich schon lange vergeblich nach einer seriösen und belastbaren Statistik, die die Zahl der Neugeborenen nach Religionszugehörigkeit aufschlüsselt. Kann mir da einer weiter helfen?)

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