Der 11. September 2001

Der 11. September 2001. (2011)

(Diesen Beitrag habe ich für mein Buch unmittelbar nach den Anschlägen und unter dem Eindruck dieses monströsen Verbrechens geschrieben. Ich bitte um Verständnis für meine doch sehr überzogenen Vorstellungen.)

Die Lobbyisten der amerikanischen Rüstungsindustrie und ihr Oberlobbyist W. Busch suggerierten: Rüstung = Sicherheit; High-Tech-Rüstung = totale Sicherheit. Es hat sich aber herausgestellt, dass unsere Zivilisation und Sicherheit von Feinden bedroht werden, die gezeigt haben, dass High-Tech-Rüstung bis zur Lächerlichkeit unwirksam ist. Der Leichtsinn, der es möglich machte, große Passagierflugzeuge reihenweise und synchron in äußerst wirksame fliegende Bomben zu verwandeln, zeugt von totaler Blindheit für die tatsächlichen Sicherheitsprobleme.

Auch wenn demnächst, wie in Israel demonstriert, eine  Entführung von Flugzeugen so gut wie ausgeschlossen ist, bleibt das Problem des „Heiligen Islamischen Krieges“ mit seinen fanatisierten menschlichen Tretminen und Zeitbomben. Da hilft nur ein Austrocknen der Quellen des Hasses, in erster Linie in Palästina, wo sie seit Sharon mit Unterstützung der USA besonders ergiebig sprudeln. Ich bin davon überzeugt, dass die Anschläge in den USA wahrscheinlich nicht stattgefunden hätten, wenn sich die US-Regierungen ohne Israel zu hätscheln und ohne die Palästinenser und die arabische Welt zu demütigen sich nachdrücklich für einen Frieden im Nahen Osten eingesetzt hätten.

Lassen Sie mich noch von einem Alptraum erzählen: Atombomben sind inzwischen so klein, dass sie aus einer Kanone verschossen werden können. In den USA leben nun ganz unauffällig einige Studenten oder Techniker, die heimlich, still und leise aus eingeschmuggelten kleinen Bauteilen eine „Heilige islamische Atombombe“ zusammensetzen. Die Teile stammen aus Pakistan, wo schon vor längerer Zeit die „Islamische Atombombe“ bejubelt wurde. Am Tage der Einweihung des wiederhergestellten World-Trade-Centers fallen die Türme (Da war ich noch der Meinung, dass die Türme in einem gewaltigen Kraftakt schnellstens und haargenau so wie sie einmal waren wieder aufgebaut würden. Stattdessen erbaut man dort nach fast zehnjährigem Geschacher mit Versicherungen ein riesiges Gebäude zur Freude der Islamisten als monumentales Denkmal für ihren bisher größten Triumph.) und große Teile New Yorks erneut in Schutt und Asche. Was dann? Weltkrieg gegen den Islam?   Dieser Alptraum ist schon jetzt, erst recht aber in Zukunft die größte Bedrohung der westlichen Zivilisation und der ganzen Welt, auch wenn die nächsten Anschläge „nur“ mit  chemischen und biologischen Waffen erfolgen werden.

Was die USA da in den islamischen Ländern veranstalten, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich sehe da nur zwei eine klare Alternativen. Die erste wäre: Die USA und ihre Verbündeten ziehen  sich aus allen islamischen Staaten zurück und überüberlassen die Völker sich selbst. Israel zieht sich auf die Grenzen zurück, wie sie vor dem Sieben-Tage-Krieg bestanden und erhält dafür von den USA eine umfassende Sicherheitsgarantie, so als ob Israel der 51. Staat der USA wäre. Alle nicht voll und ganz integrierten Mohammedaner werden interniert und in ihre Länder zurückgeschickt. Alle unsere Grenzen werden für jeden Personenverkehr aus islamischen Ländern dicht gemacht und der Islam wird in allen westlichen Ländern als gemeingefährlich und verfassungswidrig verboten. Die Ölversorgung könnte natürlich gestört werden. Aber da mache ich mir wenig Sorgen, denn Öl ohne Abnehmer ist nicht viel wert. Droht Gefahr mit Atomwaffen, bleibt immer noch als Ultima Ratio die israelitische Lösung, wie sie  schon einmal 1981 in Osirak im Irak zur Anwendung kam. Das ist die Lösung der Weltprobleme, der ich absolut den Vorzug gebe. Die andere Lösung sieht so aus:

Wie es die imperialen Mächte in den beiden vergangenen Jahrhunderten zur Genüge vorexerziert haben, beschlagnahmen die USA im mittleren Osten und Afrika alle Ölvorkommen und beuten sie selber aus und entziehen so den Islamisten die Basis zur Unterstützung des Terrors und den Wahhabiten in Saudi-Arabien die Basis zur „Beglückung“ der Welt mit dem aggressiven Islam. Wer sich nicht fügt, wird mit der überlegenen amerikanischen Waffentechnik zur Räson  gebracht. Die besten Ölvorkommen befinden sich in dünn besiedelten Wüstengebieten. Daher dürfte es nicht schwierig sein, diese Gebiete zu sichern. Das wäre dann der Weltkrieg gegen den Islam, der nicht per Joystick mit ferngesteuerten Bomben gewonnen werden kann, sondern mit Hunderttausenden von Toten an allen Fronten, also auch in Westeuropa. Wie im Mittelalter wäre das ein Krieg zwischen gläubigen und fanatisierten Menschen. Etwas Schlimmeres ist bei den Möglichkeiten heutiger Technik kaum vorstellbar. Ich bin sicher, dass er so kommen wird, wenn mein oben geschilderter Alptraum Wirklichkeit werden sollte.

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