Die Übervölkerung der Welt

Die Übervölkerung der Welt. (2006)

Es gibt nur wenige Begriffe, die sich besser zur Panikmache eignen, obwohl es gut wäre, wenn einige der Verantwortungsträger in Panik gerieten. Die Kurve des Bevölkerungswachstums mit ihrer in der Vergangenheit  exponentiell gestiegenen Menschenzahl ist in der Tat sehr beunruhigend. Nur Ignoranten oder christliche und islamische Fundamentalisten machen sich da keine Sorgen.

Die derzeitige (2020) jährliche Rate der Bevölkerungszunahme nähert sich der 1%-Marke. Würde diese Rate 100 Jahre beibehalten, würde die Bevölkerung von heute ca. 8 Milliarden auf mehr als 20  Milliarden Menschen wachsen, eine Zahl, die nur die Optimisten (?) für möglich halten.
Pessimisten rechnen damit, dass die Weltbevökerung bei 9 Milliaden stagnieren wird. Realisten rechnen mit einer Stagnation des Bevölkerungswchstums auf einem Niveau über 10 Milliarden. Durch  Hungersnöte, Seuchen, Massaker, Krieg und Bürgerkrieg wird es auf auf einer verwüsteten Erde eine Stagnation des Schreckens sein..

Aber darüber, wie ein halbwegs erträglicher Zustand erreicht werden könnte, sollten die Politiker sich schon jetzt Gedanken machen, auch wenn damit keine Wahlen gewonnen werden können. Doch die nächste Wahl ist nahe, und 100 Jahre sind noch weit
Wie die schlechteste Möglichkeit aussehen kann, hat eine kleine Herde Rentiere gezeigt. Diese Herde wurde auf einer Insel im Nordatlantik ausgesetzt und infolge der Ereignisse des zweiten Weltkrieges vergessen und sich selbst überlassen. Die Tiere lebten zunächst im Rentierparadies: Es gab Nahrung in Hülle und Fülle, kein Feind, kein Parasit und keine Krankheit bedrohten die Tiere. Die Herde wurde schnell größer und größer bis die kleine Insel leer gefressen war und die meisten Tiere verhungerten. Danach blieb der Rest der Herde klein und die Populationsgröße war zwangsläufig  immer in Übereinstimmung dem Nahrungsangebot. Wie es aussieht, sind die Menschen offenbar nicht klüger als die Rentiere.

Selbst für Ignoranten  ist jetzt abzusehen, dass die Weltbevölkerung sich nicht in dem bisherigen Tempo weiter vergrößern darf. Zwar ist die jährliche Bevölkerungszunahme  immer noch  zu hoch, doch die Tendenz ist fallend. Selbst im mittleren Afrika, wo sich früher in manchen Regionen die Bevölkerung innerhalb einer Generation verdoppelte, ist das Bevölkerungswachstum teilweise zum Stillstand gekommen, teilweise sogar rückläufig. Allerdings ist das nicht auf Einsicht oder Selbstbeschränkung zurückzuführen, sondern auf ethnische und religiöse Konflikte mit Chaos,  Bürgerkrieg .Misswirtschaft und Hunger. Wie nicht anders zu erwarten, wirkt auch hier der Islam als Brandbeschleuniger..

Dann ist auch in allen europäischen Ländern das Bevölkerungswachstum stark negativ, weil Kinder hinderlich sind, ein sorgloses und komfortables Leben zu führen. In China ist das Bevölkerungswachstum  durch staatlichen Zwang nahe bei Null. Die europäischen Verhältnisse sind äußerst problematisch. Heute stellt Europa etwa 14 % der Weltbevölkerung. Um die Jahrhundertwende werden es wahrscheinlich nur 4 oder 5 % sein. Aber nicht nur der prozentuale Anteil an der Weltbevölkerung wird kleiner, auch die absolute Zahl der Europäer wird stark abnehmen. Die dann zunehmend ausgedünnten europäischen Regionen werden dem asiatischen, dem afrikanischen und dem Bevölkerungsdruck unserer islamischen Ghettos immer weniger entgegenzusetzen haben, und ich fürchte, dass die Tragödien, die wir heute an den europäischen Gestaden des Mittelmeeres erleben, ein Modell dafür sind, was für unsere Nachkommen ein Dauerzustand in noch weit größerem Maßstab sein wird.
Und noch ein großes Problem sehe ich heraufziehen: Fast überall, wo das Bevölkerungs- wachstum groß ist, herrscht der Islam. Missionierung per Gebärzwang? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass so möglicherweise die ganze Welt vielleicht mit Ausnahme von Amerika und China von dieser gefährlich expansiven Religion vereinnahmt wird, erleichtert und gefördert durch das im Westen fast überall bestehende religiöse Vakuum.


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