Leserbriefe und Kommentare 2018 - 2020

Jamaika ist gescheitert, und es drohen Weimarer Verhältnisse.
IAm 01.10.2005 wurde in der Rundschau und in der WIRTSCHAFTSWOCHE 42/2005 dieser Leserbrief veröffentlicht. In der Regel freut sich jeder, wenn er Recht hat. Dass ich bezüglich der künftigen Parteienentwicklung Recht hatte und habe, freut mich aber überhaupt nicht. Aus heutiger Sicht wäre es gut gewesen, wenn meine Vorschläge beachtet worden wären.

Kaum einer kann mit dem Ausgang dieser Wahl zufrieden sein. Leider haben die beiden großen Volksparteien abgewirtschaftet. Die Folge davon ist, dass das Parteienspektrum immer mehr ausfranst und es könnte sein, dass wir bei einer der nächsten Wahlen neben den Dunkelroten als 6. Partei die Braunen im Bundestag sitzen werden. Weimar lässt grüßen! Schröder ist zweifellos ein prächtiger Wahlkämpfer, nur scheint es mir, dass ihm der nötige Weitblick fehlt. Er möchte unbedingt eine Kanzlerin Merkel verhindern. Doch sollte er sich lieber mit den Gegebenheiten abfinden und eine große Koalition anstreben und zwar unter folgenden Vorgaben:

  1. Frau Merkel wird Bundeskanzlerin.
  2. Das Grundgesetz wird geändert, und es wird das Mehrheitswahlrecht eingeführt, wie in vielen großen und stabilen Demokratien üblich ist. Die beiden großen Parteien verfügen zusammen – noch – über eine Verfassung ändernde Mehrheit, die sie bei der nächsten Bundestagswahl wohl nicht mehr haben werden.

Nur unter diesen Voraussetzungen sollten dann bald  Neuwahlen stattfinden
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In der Weihnachtsausgabe es SPIEGEL Nr.52/2018 stand wieder einmal der übliche Islam-Verharmlosungsartikel. Da habe ich mich mal wieder zu Wort gemeldet. Umsonst!

In Ihrer Titelgeschichte haben Sie sich bemüht, Gemeinsamkeiten dieser beiden  Religionen (Christentum und Islam) zu finden und haben dabei übersehen, dass es auch eine vollkommene Übereinstimmung gibt: Das sind die Verbrechen bei der Verbreitung und Ausübung dieser Religionen. Für das Christentum gilt das bis weit in die Neuizeit; für den Islam gilt das auch heute noch.
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Ich fand es unpassend, dass meine Tageszeitung, die Kölnische Rundschau, eine höchst nebensäcliche Meldung auf der Titelseite groß herausstellte. Mein Leserbrief dazu wurde am
03,02.2018 veröffentlicht.

Ich weiß nicht, welcher Teufel Sie geritten hat, die absolut nebensächliche  Meldung 
"Nachzug von Zweitfrauen doch möglich.“ in großer Aufmachung auf der Titelseite zu
bringen. Die AfD wird jubeln, und noch mehr solcher Meldungen und ich garantiere
Ihnen, dass diese Partei bei der nächsten Wahl die zweistärkste Kraft wird. Grund-
sätzlich sollte man, statt Familiennachzug zu erlauben, die Familienzusammenführung
betreiben und zwar so: Alle aus Syrien Eingereisten werden in die Türkei zu ihren Familien
zurückgeschickt. Die Milliardenbeträge, die hier für den Unterhalt
dieser Familien nötig sind, würden besser angelegt sein, wenn man damit an der türkischen Grenze zu Syrien Containersiedlungen errichtet, in denen  die Flüchtlinge unter erträglichen Verhältnissen abwarten können, bis sich die Lage in Syrien  normalisiert hat. Sie können  dann auf kurzen Wegen in ihre Heimat zurückzukehren um für den Aufbau des zerstörten Landes zu sorgen. Mit einem Teil des Geldes wird wohl das Einverständnis  Erdogans erkauft werden müssen. Ein weiterer Teil ist für weitere „Nebenkosten“ einzukalkulieren. Aber der überwiegende Rest wäre dann immer noch gut angelegt.
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Sarrazin ist mein Freund. Schade nur. dass, diese Freundschaft so einseitig ist.
Da ist im SPIEGEL Nr.36 / 2018 über ihn ein wenig freundlicher Artikel  erschienen. Das hat bei mir sofort einen Schreibreflex ausgelöst.

Was in hundert Jahren sein wird, weiß keiner, aber man kann aus der Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf mögliche Szenarien in der etwas weiteren Zukunft schließen. Mein Szenarium sieht da so aus: Am Ende Ihres Artikels  berufen Sie sich triumphal auf das Grundgesetz, das viele Vorschläge Sarrazins verhindert. Aber In spätestens Hundert Jahren werden die Leute auf das Grundgesetz scheißen, denn sie werden sich wahrscheinlich in einem Bürgerkrieg gegen die Unterwerfung durch die klerikal-faschistische Diktatur des Islam zur Wehr setzen müssen.
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Schon im Juni 2009, also vor fast 10 Jahren wurde mein Leserbrief  in der  Kölnischen Rundschau veröfentlicht, in dem ich mich kritisch zu Herrn Merz geäußert habe. Auch die nachfolgend erfolgte Aktualisierung wurde am 03.11.2018 veröffentlicht.

Die Fehlentwicklungen und Auswüchse des Kapitalismus führten im Jahre 2008
mit der Pleite des Bankhauses Lehmann Brothers zu einer weltweiten Rezession.
Ein katastrophaler Dominoeffekt konnte nur mit Mühe und vielen Milliarden an
Steuergeldern verhindert werden.

Pünktlich zu dieser Beinahe-Katastrophe brachte Herr Friedrich Merz im Jahr 2008
ein Buch heraus: „Mehr Kapitalismus wagen.“ Ich habe das Buch gekauft, in der
Annahme, Herr Merz hätte sein Metier gewechselt, wäre unter die Witzbolde
gegangen und hätte eine Satire geschrieben. Weit gefehlt. Er meint es todernst.
Dieser Mann will nun Bundeskanzler werden!
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Im Spiegel Nr.13 vom 23.03.2019 erschien ein Beitrag, in dem lang und breit über die Befindlichkeiten kinderloser Frauen berichtet wurde. Boshaft habe ich sie als "taube Nüsse" bezeichnet  Der Brief wurde nicht veröffentlicht. Aber die zuständige Redakteurin fühlte sich so sehr angesprochen, dass sie mir persönlich geantwortet hat. Es war ein recht freundliches Rechtfertigungsschreiben, in dem sie sich u.a. auf die Mutter Theresa beruft, als Beispiel für das segensreiche Wirken einer freiwillig kinderlosen Frau.

Ich möchte auf einen Aspekt hinweisen, der in Ihrem Beitrag mit keiner Silbe erwähnt wurde: Es ist eine simple biologische Tatsache, dass zur Erhaltung der Art alle sich paarweise vermehrenden Individuen am Ende ihres Lebens mindestens 2 Nachkommen gezeugt haben  müssen. Das gilt natürlich auch für Menschen. Ein starkes Abweichen von dieser Norm sowohl nach oben wie nach unten ist gleichermaßen katastrophenträchtig. Ein gutes Beispiel für ersteres ist Ägypten, wo sich die Bevölkerung in den letzten 100 Jahren fast verzehnfacht hat. 100 Jahre weiter so und in dem engen Niltal würden sich fast  eine Milliarde Menschen drängeln, obwohl Ägypten schon heute der größte Weizenimporteur ist.
Ein gutes Beispiel für den zweiten Fall ist die europäische Bevölkerung, hier speziell die deutsche. Es ist seit vielen Jahrzehnten statistisch gesichert, dass die Zahl der Einheimischen mit jeder Generation um den Faktor 0,6 bis 0,7schrumpft. Rechnet man mit drei Generationen in 100 Jahren, wird der fertile und der noch nicht fertile Teil der weiblichen  Bevölkerung, der alleine die effektive Größe der Bevölkerung bildet, auf ein Drittel oder gar ein Fünftel des heutigen Standes geschrumpft sein. Das Schlimme daran ist Zweierlei: Unsere ausgedünnten Länder werden dem Bevölkerungsdruck, speziell dem der überall stark expandierenden moslemischen Bevölkerung, nichts entgegen zu setzen haben. Zum Zweiten  sind die oben genannten Faktoren bei intelligenten Menschen mit einer guten Ausbildung und einem gut dotierten Beruf wohl noch niedriger. Das sind dann die tauben Nüsse, mit denen sich Ihr Beitrag befasst. Unsere Intelligentia stirbt dadurch noch schneller aus als der Rest der Bevölkerung.
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Ich habe in den letzten Wochen an Abgeordnete Briefe mit meinen islamkritischen Ansichten verschickt, die ich je nach Partei am Schluss etwas anders formuliert habe.
Hier ist der Brief an die Abgeordneten der Grünen,.

Sehr  geehrte*r  Herr*in  XX*e, (grünengerecht gegendert!)
ich bin jetzt 84 Jahre alt und mache mir Sorgen, wie es meinen Enkeln gehen wird, wenn sie einmal so alt geworden sind, wie ich jetzt bin.
Schreibt man die islamische Einwanderung und Invasion seit den siebziger Jahren in die Zukunft fort und berücksichtigt man noch die überlegene Demografie islamgläubiger Menschen und den katastrophalen Geburtenrückgang der einheimischen Bevölkerung, dürfte in 60 Jahren, spätestens aber in 100 Jahren, der Gleichstand der Moslems mit der autochthonen Bevölkerung Europas erreicht sein, außer vielleicht in den osteuropäischen Ländern, die sich bisher erfolgreich gegen eine Moslemeinwanderung gewehrt haben. Die oben angegebenen Zeiträume liegen wohl jenseits des Vorstellungsvermögens der meisten Politiker. Mein Vorstellungsvermögen sagt mir, dass wir dann hier und in ganz Europa Bürgerkrieg haben werden. Aber ich hoffe, dass meine Befürchtung nicht eintreffen wird, denn dieses Szenario ist nur eine von denkbaren Möglichkeiten, meiner Meinung nach aber die wahrscheinlichste. Ihnen aber ist es unbenommen, von einer freundlichen, friedlichen und grünen Welt zu träumen.
Grün hat Zukunft. Grün ist die Farbe des Propheten
.Mit freundlichen Grüßen

Z.B. schreibt einer als Antwort, dass „es in Deutschland schon immer Einwanderung gegeben hat, z.B. aus der Schweiz, Südfrankreich, Osteuropa, Italien und Asien. Einwanderung ist ein ganz normaler Vorgang und Deutschland hat nicht darunter gelitten, sondern hat davon profitiert. Warum jetzt auf einmal Einwanderung ein Problem sein und sogar ein Bürgerkrieg entstehen soll, kann er absolut nicht nachvollziehen.“
Wenn einer wie er alle Probleme, die wir jetzt schon mit dem Islam haben und erst recht in Zukunft haben werden, einfach nicht zu Kenntnis nehmen will, der ist als Abgeordneter gefährlich weltfremd
Hier ist nun meine Antwort (Mail) auf seine Rückmeldung..

Sehr geehrter Herr XX,
Einwanderer aus der Schweiz, Südfrankreich, Osteuropa , Italien oder Asien waren meist Christen und wenn nicht, hatten ihre Religionen nicht den Anspruch, uns zu bekriegen und zu unterwerfen, wie
es der Islam mit seinem Koran vorschreibt und wie alle maßgeblichen Islamstrategen in Kairo, Teheran und anderswo es heute noch offen propagieren und fordern. Den Islam mit dem Christentum und anderen Religionen auf eine Stufe zu stellen, zeugt von  beängstigender Naivität und Ignoranz. Sie sollten mal den Koran lesen, z.B. Sure 8 und 9, und die uns betreffenden Hadithe und auch die entsprechenden Fatwas obiger Strategen.
So bereiten auch Sie und Ihre Partei mir Sorgen und nicht nur der Islam.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Haus
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