Das Coronavirus

Das Koronavirus

Aufgrund meines Alters von 83 Jahren und meiner gravierenden gesundheitlichen Probleme sind meine Überlebenschancen im Falle einer Ansteckung mit Corona wohl noch geringer als 50%. So bitter das für mich und viele alte Menschen ist, so ist doch die Tatsache erfreulich, dass die Seuche bei jungen Menschen wenig wirksam ist und die Sterblichkeit da kaum größer ist, als bei einer unzureichend behandelten Grippe.  Da meldet das Internetportal der ARD im April 2020 unter Berufung auf das RKI, dass von den bis zu 34 Jahre alten Menschen nur ganze  fünf an Corona gestorben sind. Bei der Bevölkerungsgruppe der 35- bis 59-Jährigen waren 225 Tote zu beklagen. (Beide Zahlen kommen mir "spanisch" vor) Bei den 60- bis 79- Jährigen sind es mit 1778 schon fast ein Drittel oder.32%. Die über 80-Jährigen bilden mit 63% oder fast zwei Dritteln aller Toten das Gros der Verstorbenen und das laut Statista (2009) bei einem Bevölkerungsanteil von nur 5%. (Das werden die Renten- und Krankenkassen als einen sehr positiven Versicherungsfall bewerten)

Da frage ich mich, ob es richtig war, mit einschneidenden Maßnahmen den Niedergang und unabsehbare Schädigung der Weltwirtschaft in Kauf zu nehmen für eine rel. geringe Zahl alter Menschen, die ohnehin  auch ohne Corona bald sterben werden oder denen das Virus nur noch den Rest geben wird. Als Folge des gegenwärtigen Zustandes der Weltwirtschaft besteht die Gefahr, wenn nicht sogar die Gewissheit, dass es neben den Toten durch das Virus speziell in Entwicklungsländern durch Chaos, den Ausfall lebenswichtiger Güter und Unterstützungen noch viel mehr zusätzliche Todesopfer geben wird. Bei aller Trauer um unsere Toten sollte man das bedenken, bevor man sich über meine Ansicht empört.
Eine Forderung nach Distanzhaltung hätte wohl vollauf genügt, auch wenn die  berechtigte  Hoffnung besteht , dass die Seuche durch Beschränkung der Bewegungsfreiheit der Menschen in den Griff zu bekommen ist. Doch so lange ein Infizierter mehr als einen weiteren Menschen ansteckt, wird sich das Virus mit exponentieller Tendenz immer mehr verbreiten. Das ist die traurige Realität.

Der weiter unten kursiv gedruckte Text bezieht sich auf Zahlen von Ende März und  ist daher nicht mehr aktuell. Die traurige Realität ist nicht mehr ganz so traurig. Hier sind meine neuen Informationen: Der SPIEGEL meldet am 17.04.2020 in seinem Internetportal unter Berufung auf das RKI, dass nach deren Schätzung die Corona-Reproduktionsrate, der sog. R-Faktor, auf 0,7 gesunken ist.  Bis ein Infizierter wieder gesund ist, können, wie ich weiter aus dem Internet erfahren habe, bis zu 30 Tage vergehen. Laut RKI kann die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen. Die Krankheitsdauer beträgt bei leichten Fällen ca. 2 Wochen, bei schweren Fällen 3 bis 6 Wochen. D.h.: ein Kranker hat nach meiner Schätzung durchschnittlich etwa 3 Wochen lang die Möglichkeit, 0.7 weitere Personen anzustecken.  Auch während der Inkubationszeit kann der Infizierte, auch ohne Krankheitssymptome zu zeigen, bereits andere Menschen anstecken. Das ist das besonders Heimtückische an dieser Krankheit. Wenn der geschätzte Faktor 0,7 noch stimmt und meine Informationen richtig sind, müssten von den Fünfzigtausend der heute (Stand 17.04.2020) Erkrankten nach einem Monat nur noch Dreißig- bis Vierzigtausend übrig sein. Nimmt man eine exponentielle Tendenz der Abnahme mit einem gleich bleibenden Faktor von 0,7  an, müssten nach einem Jahr nur noch ca. 700 Menschen erkrankt sein (0,7 hoch 12 = 0,0138 = 1/72). womit  die Krankheit praktisch besiegt wäre. Doch dieser schöne Faktor 0,7 wird wohl wieder größer werden, denn im Laufe der nächsten Monate müssen die bisherigen Maßnahmen gelockert und letztlich ganz beseitigt werden. Wirkliche Abhilfe kann nur ein wirkungsvoller Impfstoff bringen. Sollte die Lieferung dieses Impfstoffes noch lange auf sich warten lassen, könnten die ersten Gesundeten ähnlich wie bei der Grippe nach etwa einem Jahr ihre Immunität verlieren und wieder neu infiziert werden. So könnte sich das Virus ohne Impfstoff noch lange auf hohem Niveau halten. Die jetzigen Maßnahmen sind nur dazu gut, die Ausbreitung des Virus so zu verlangsamen, dass die Gesundheitssysteme nicht in Chaos enden.

Das RKI bringt alle paar Tage neue Faktoren der Corona-Verbreitung heraus. Das ist der sog Reproduktionsfaktor, kurz R-Faktor genannt, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierten im Laufe seiner Erkrankung anstecken kann.  Mal liegt der Faktor bei 0,7, mal bei 1, mal wieder darunter. Das liegt wohl daran, dass das RKI rel. kurze Zeiträume zu Grunde legt.
Ich gehe für meine Berechnungen von einem Zeitraum von drei Wochen aus, denn diese Zeit dürfte ungefähr die durchschnittliche Krankheitsdauer und die Infektionsmöglichkeit sein.

Am 23.03.20 waren  27890  Menscher erkrankt
Am 12.04.20 waren  64532   Menschen erkrankt
Setzt man beide Zahlen ins Verhältnis zueinander (64532 geteilt durch 27890)
ergibt das einen R-Faktor von 2,3. Das ist plausibel, denn in dem betrachteten
Zeitraum hat sich das Virus anfangs in fünf Tagen, dann in 11 Tagen verdoppelt.

Am 12.04.20 waren  64532  Menschen erkrankt.
Am 03.05.20 waren  27771  Menschen erkrankt
Das ergibt einen R-Faktor von 0,43.
Diese Zahlen lassen hoffen

Am 01.05..2020 waren  29630  Menschen erkrankt.
Am 21.05.2020 warfen  12496  Menschen erkrankt.
Das ergibt einen R-Faktor von 0,42..
Die Zahl der Corona-Kranken hat sich in den letzten beiden 3-Wochen-Zeiträumen
jeweils mehr als halbiert und beträgt nur noch 20% der am 12.04.2020 Erkrankten.

Ich habe das Nachfolgende nicht gelöscht, um die Entwicklung in dem betrachteten Zeitraum in Erinnerung zu halten
Hierzu eine Beispielrechnung (Stand 24.03.2020) mit ca.30.000 Infizierten: z.Zt. vermehrt sich die Zahl der Erkrankten exponentiell alle 5 Tage auf das Doppelte  Hält dieser Zustand noch zwei Monate an, würden sich alle 80 Millionen Einwohner Deutschlands infiziert haben, und bei einer  Todesrate von 5% wären 4 Millionen Tote zu beklagen. Die restlichen 95% wären dank dieser gefährlichen "Zwangsimpfung" gegen Corona (wie lange?) immun. Diese Rechnung ist Gott sei Dank nur mathematisch richtig und gilt auch nur für eine unbegrenzte Zahl von Menschen und bei Fehlen aller Gegenmaßnahmen. Wie China gezeigt hat, sind  Gegenmaßnahmen wirksam. Außerdem reduziert sich die Zahl der Menschen, die gefährdet sind, laufend durch die Zahl der Menschen, die nach überstandener Erkrankung immun geworden sind.  Es wird geschätzt, dass die Zahl der Infizierten rückläufig wird, wenn mehr als 70% der Bevölkerung immun geworden ist. Das ist die sog. Herdenimmunität, was bedeutet, dass ein Infizierter weniger als einen Menschen anstecken kann und daher die Krankheitsfälle kontinuierlich weniger werden. Aber damit ist die Seuche noch nicht aus der Welt. Bis diese 70%-Marke erreicht ist, könnte es je nach Wirksamkeit der Quarantänemaßnahmen noch viele Monate oder Jahre dauern und das um so länger, je wirksamer die Maßnahmen sind. Es bleibt also nur die Hoffnung, dass bald ein wirksamer Impfstoff gefunden wird, und dass die erstaunlich positiven Nachrichten aus China nicht geschönt oder gar gefälscht sind.
Peinlich, dass ein Teil der Bevölkerung keine größere Sorge kennt, als sich ausreichend mit Toilettenpapier einzudecken.

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